Der FC Kosova Dusseldorf hat eine Saison in der Landesliga Niederrhein hinter sich, die speziell gegen Ende nicht nach den eigenen Vorstellungen verlief. Zur neuen Saison ist ein Großteil des Kaders weg, mit Engin Kizilarslan wurde bereits ein neuer Trainer verpflichtet und der Verein will sich grundsätzlich neu ausrichten. Ein entscheidender Faktor ist dabei, dass Kosova endlich eine langfristige Lösung bezüglich ihres Spielortes haben möchte. Der Präsident Bejar Neziri erläuterte das Vorhaben. "Ganz wichtig für den Verein wäre, wenn wir einen eigenen Platz hätten", betonte er. Momentan richtet der FC Kosova seine Heimspiele zur Miete auf der Anlage des VfL Benrath 06 aus. Neziri wünscht sich in der Hinsicht mehr Planungssicherheit. "Wir wollen irgendwann heimisch werden. Ob das über einen langfristigen Vertrag mit Benrath geschieht oder anderweitig, werden wir sehen." Schon länger beschäftigen sich der Klub mit dem Thema, bisher erfolglos. "Wir sind aktiv auf der Suche, aber es bleibt kompliziert. Ich hoffe auch, dass wir von der Stadt Düsseldorf in der Angelegenheit gehört werden", sagte er. Die Voraussetzungen dafür habe Kosova Düsseldorf. "In der Umgebung haben wir schon eine gewisse Strahlkraft. Auswärts machen wir eigentlich immer die Hütte voll." Er ordnete jedoch ein, dass das kein Vorpreschen gebunden an vielen Forderungen sein soll. "Wir sind immer an einer gemeinsamen Lösung interessiert. Das wäre auch in Gesprächen mit der Stadt der Fall", verdeutlichte der Präsident. Aus diesem Grund erneuerte er nochmal seinen Wunsch. "Ich hoffe deshalb wirklich, dass uns die Stadt ihr Gehör schenkt." Laut Neziri hätte das Heimischwerden, egal in welcher Form, nicht nur auf den eigenen Verein positive Auswirkungen. "Durch die bereits genannte Strahlkraft aufgrund unseres Fanaufkommens würde das auch andere Klubs beleben, die in den Ligen unter uns spielen", unterstrich er. Für die Zukunft des FC Kosova sei das der zentrale Baustein. "Wenn wir uns irgendwo langfristig niederlassen können, haben wir auch auf sportlicher und finanzieller Ebene mehr Sicherheit." Wie erwähnt, muss sich der Verein im Hinblick auf die kommende Saison komplett neu aufstellen. Lediglich eine Handvoll Spieler bleibt dem Verein erhalten, zusätzlich will der Vorstand auf lange Sicht für finanzielle Stabilität sorgen.