Dusseldorf verliert am 34. Spieltag bei Greuther Fürth mit 0:3 und steigt somit nach 17 Jahren in die Drittklassigkeit ab. Die Rheinländer hatten unter Trainer Daniel Thioune als Aufstiegskandidaten gestartet, aber im Verlauf der Spielzeit wurde aus dem Aufstiegskandidaten ein Tabellenkeller-Bewohner. Im Oktober trennte sich der Verein vom beliebten Coach und unter Markus Anfang stürzte die Fortuna tiefer. Im April kam Alexander Ende, der dritte Chefcoach der Saison, aber auch er brachte keinen Turnaround mehr. Die Niederlage gegen Greuther Fürth war das Ende einer bitteren Saison für Dusseldorf. Felix Klaus, viereinhalb Jahre lang selbst Düsseldorfer, traf schon in der zweiten Minute und Elias Egouli unterlief ein Eigentor. Noel Futkeu stellte in der 36. Minute auf 3:0 und somit war das Schicksal besiegelt. Dusseldorf muss nun den Wiederaufbau in der 3. Liga beginnen und niemand kann seriös sagen, wie lange dieser dauern wird. Die Statik fehlte der Mannschaft die ganze Saison und das zeigte sich auch in Fürth. Alexander Ende hatte vor dem Spiel gesagt, dass dies das bedeutendste Spiel seiner Trainerlaufbahn sei, aber sein Team konnte nicht gewinnen. Cedric Itten, der gelbgesperrte Torjäger, fehlte und mit ihm jede ernsthafte Drohung nach vorn. Die Zukunft von Dusseldorf ist ungewiss, aber eines ist sicher: der Verein muss sich neu aufstellen und einen Weg aus der Drittklassigkeit finden. Die Fans hoffen auf einen schnellen Wiederaufstieg, aber dies wird nicht leicht werden. Dusseldorf muss sich auf die neue Herausforderung einstellen und alles geben, um wieder in die 2. Bundesliga aufzusteigen.