Fortuna Dusseldorf ringt um den Alt-Star Christopher Lenz. Alexander Ende, der Trainer von Dusseldorf, setzt sich aktuell dafür ein, dass Lenz mit Dusseldorf in die 3. Liga gehen darf. Der 31-jährige Linksverteidiger war in den letzten vier Partien in der Startelf und hatte einen großen Anteil an den 3:1-Heimsiegen gegen Dresden und Elversberg. Allerdings gibt es auch Zweifel an seinem körperlichen Zustand, insbesondere nach seiner Katastrophen-Leistung im Abstiegs-Endspiel in Fürth. Felix Klaus hatte mit dem Fortuna-Oldie leichtes Spiel und Lenz erweckte in den letzten 90 Minuten nicht den Eindruck, an seine Grenzen zu gehen. Trotzdem will Ende den Europa-League-Champion von 2022 im Team behalten. Eine Entscheidung könnte sich aber noch über Wochen hinziehen. Möglich, dass Lenz in der Vorbereitung in Düsseldorf trainiert, sofern er keinen neuen Klub hat. Andere Spieler wie Marcel Lotka haben bereits den Klub verlassen und sind nach Cottbus gewechselt. Dusseldorf muss sich also auf den Neuaufbau konzentrieren. Samir Arabi, der Sportvorstand von Dusseldorf, hat eine Mammutaufgabe vor sich. Der Kader-Aufbau geht noch immer nicht so schnell, wie es sich alle wünschen. Die Urlaubszeit und Rückschläge erschweren die Aufgabe. So muss Arabi auch seine Co-Wunschlösung im Tor abhaken, weil Lotka nach Cottbus geht. Dusseldorf muss also auf der Suche nach neuen Spielern sein. But Ende ist sich sicher, dass Lenz ein wichtiger Teil des Teams sein kann. Er hofft, dass Lenz seine Leistung verbessern kann und dass er dauerhaft einsatzfähig sein kann. So wird Dusseldorf in den nächsten Wochen und Monaten um den Alt-Star kämpfen.